Die Farben der Wahrheit: Review zu Life Is Strange: True Colors

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Nach “Life Is Strange”, “Life Is Strange: Before the Storm” und “Life Is Strange 2” kam “Life Is Strange: True Colors”. “Life Is Strange: True Colors” ist ein Adventure-Spiel, das 2021 von Deck Nine entwickelt und von Square Enix veröffentlicht wurde. Es läutet eine neue Ära im preisgekrönten “Life Is Strange”-Franchise ein. Es wurde am 10. September 2021 veröffentlicht. Die Erzählung konzentriert sich auf Alex Chen, eine junge Frau mit der tiefgreifenden übernatürlichen Fähigkeit der Empathie.

Worum geht es?

“Life Is Strange: True Colors” konzentriert sich auf Alex’ Bemühungen, das Mysterium hinter dem sogenannten Unfalltod ihres Bruders Gabe zu lüften. Diese Tragödie ereignet sich kurz nach ihrer Ankunft in der fiktiven Kleinstadt Haven Springs, Colorado. Alex muss ihre Fähigkeit akzeptieren, die Emotionen anderer als farbige Auren wahrzunehmen, um die Wahrheit aufzudecken, die von den dunklen Geheimnissen der Kleinstadt verdeckt wird.

Die richtige Farbe gefunden?

Ich bin großer Fan von “Life Is Strange” und dem Prequel “Life Is Strange: Before the Storm”, aber von “Life Is Strange 2” eher nicht. Ich bin da irgendwie nicht reingekommen und habe das Spiel daher nicht zu Ende gespielt. Vor kurzem war dann “Life Is Strange: True Colors” im Angebot und ich habe es gekauft und gespielt. “True Colors” ist auch das erste Spiel der Reihe, das eine deutsche Synchro hat. Diesmal gehen wir wieder an einen einzigen Ort in der Bergstadt Haven Springs.

Was auch das Problem des Spiels ist. Die Stadt ist nicht lebendig, was nicht schlimm ist, aber es gibt zu wenig Charaktere. Wenn der LARP stattfindet, tauchen auch andere Charaktere auf, die aber keine Tiefe haben. Aber jetzt zu den guten Sachen. Die Geschichte finde ich richtig gut. Ich habe alles mit gefühlt und habe mir wirklich Gedanken über meine Entscheidungen gemacht. Diese großen Entscheidungen wirken sich auf das Finale aus und ob die Leute hinter dir stehen. Ich habe es so 50/50 gut geschafft. Man kann sich für das Ende entscheiden, ob man mit Ryan, Steph oder gar keinen eine Beziehung eingeht und für bis zu sechs Enden. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, wie ich gespielt habe, aber dass man mit Ryan zusammenkommt, habe ich nicht gesehen. Vielleicht liegt es auch daran, dass man Steph schon aus “Before the Storm” kennt.

Was mir aufgefallen ist, ist, dass “True Colors” schon Ähnlichkeiten zu “Tell Me Why” hat, aber das ist kein großes Problem, da sie am Ende doch noch sehr unterschiedliche Wege gehen. Hier fällt mir ein, dass ich noch nichts zu Alex’s Gabe gesagt habe. Alex spürt die Gefühle anderer Menschen, was sich im Spiel aber mehr als Gedankenlesen darstellt. Trotzdem ist diese Gabe sehr interessant. Für mich liegt diese Gabe auf Platz 2 der “Life Is Strange”-Reihe. Die Zeit zurückdrehen ist natürlich auf Platz eins. “Life Is Strange: True Colors” ist ein großartiges Spiel, das durch seine interaktive Spielweise einen Wiederspielwert bietet.

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