Selfies – Buchreview zu Jussi Adler-Olsen

Inhaltsverzeichnis

Eine tote Frau im Park und eine tödliche Fahrerfluchtserie. Die “Carl Mørck”-Reihe um das Sonderdezernat Q von Jussi Adler-Olsen ist eine beliebte Romanreihe und hat auch schon sechs Filme und eine Serie hervorgebracht. So wurden die ersten sechs Romane schon verfilmt. Der siebte Roman “Selfies”, aber noch nicht. Das sollte sich auf jeden Fall ändern, denn die Geschichte ist sehr gut.

Worum geht es?

Eine alte Frau wird in einem Kopenhagener Park ermordet aufgefunden. Zeitgleich jagt ein durchgedrehter Autofahrer junge Frauen zu Tode. Es scheint, als würden weitere perfide Verbrechen irgendwo dort draußen geplant. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem brisanten Cold Case. Carl Mørcks Assistentin Rose geht es ausgerechnet jetzt sehr schlecht. Während sie ihren eigenen Kampf kämpft, stehen Carl, Assad und Gordon vor ihrer bislang größten Herausforderung. Doch Scheitern ist keine Option. Dies ist der siebte Fall für Carl Mørck und sein eigenwilliges Ermittler-Team vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen.

Ein etwas anderer Fall

Anders als die anderen Romane spielt die Handlung nur in der Gegenwart. So wissen wir bis zum Schluss nicht, was genau vor über zehn Jahren passiert ist. Eigentlich erfahren wir parallel, was in der Vergangenheit passiert ist. Zum Anfang gibt es bei “Selfies” einen Blick in die Vergangenheit, aber dieser informiert uns eigentlich nur über einen Charakter in diesem Roman.

Sonst sind wir in der Gegenwart unterwegs und nur das Team des Sonderdezernat Q taucht in die Vergangenheit ein. In “Selfies” gibt es drei große Erzählstränge, die irgendwann zusammen laufen. Ein großer Erzählstrang ist der um Rose, die ihre Vergangenheit nicht verarbeitet hat und deshalb alles aus dem Ruder läuft. Hier lernt man Rose sehr gut kennen und das Team des Sonderdezernat Q wächst einem weiter ans Herz.

Die zwei anderen Erzählstränge konzentrieren sich auf eine Gruppe sozialhilfeempfangender Frauen, die zunehmend in Schwierigkeiten geraten und von einem Mörder gejagt werden. Diese Stränge sind sehr wild und radikal. Das hat mich sehr gepackt und ich habe richtig mitgefiebert, erst recht, als die Stränge langsam ineinander gehen. Dadurch, dass wir nicht wissen, was in der Vergangenheit passiert ist, muss man sich selbst ein Bild machen, wer der Täter ist.

“Selfies” ist wahrscheinlich mein Lieblingsroman der Reihe. Ich kam sehr schnell in die Geschichte rein und habe den Roman schnell durchgelesen. Ich bin ein richtiger Fan des Sonderdezernat Q und liebe neben den Büchern auch die Filme und auch die Serie und habe darüber auf meinen anderen Blog schon geschrieben.

Auch interessant

Eine Menschenmenge vor rotem Hintergrund hält ein Schild hoch mit der Aufschrift: „CALL OUT INJUSTICE EVERY SINGLE TIME“.

Die Architektur der Ächtung: Cancel Culture im digitalen Zeitalter

Ein Buch mit dem Titel „Opfer 2117“ von Adler Olsen ist schräg auf einem roten, strukturierten Hintergrund platziert. Das Buchcover ist dunkel mit türkisfarbenen und weißen Schriftzügen sowie einer grafischen Darstellung.

Opfer 2117 – Buchreview zu Jussi Adler-Olsen

Miniatur-Mann sitzt auf einem Stapel Euro-Münzen und liest eine Zeitung vor einem strukturierten, roten Hintergrund.

Die Entkoppelung von Arbeit und Existenz: Eine Analyse des Bedingungslosen Grundeinkommens